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FOREF Kommentar:

KOMMENTAR: Die Frauenquote ist ein Menschenrechtsverstoß
HAMBURG, 28.12.2014 - Als Menschenrechtler ist für mich jedes Gesetz, das Geschlechter diskriminiert, abstoßend. Mal abgesehen davon, dass ein paar Aufsichtsratsposten die Benachteiligung von Frauen in der Arbeitswelt nicht beseitigen werden, ist dieses Vorhaben eine Diskriminierung von Männern. Denn eine Gruppe zum Nachteil einer anderen zu privilegieren widerspricht nicht nur dem Rechtsstaatsprinzip, sondern auch den Menschenrechten. Dazu gehört die Gleichheit vor dem Gesetz, ohne Rücksicht auf Geschlecht, Herkunft, Religion oder Alter.

30.12.2014, 19:11 Read more...

KOMMENTAR: Zur Berichterstattung anlässlich des Todes von Rev. San Myung Moon
Es ist mittlerweile journalistischer Standard geworden, relativ unkritisch und unsachlich mit dem Sektenbegriff umzugehen. Jüngstes Beispiel ist die Berichterstattung anlässlich des Todes von Rev. San Myung Moon, dem Gründer der Vereinigungskirche.

11.09.2012, 04:51 Read more...

AUFTRÄGE STATT MENSCHENRECHTE?
Als Hu Jintao, der chinesische Staatschef am 30.Oktober mit einer zweihundert Mann Delegation in Schwechat einflog, rollte man den roten Teppich aus. Am Tag danach beim Treffen mit den Regierungsspitzen wurde er durch ein riesiges Sicherheitsaufgebot sogar davor "beschützt", sich tibetische Flaggen ansehen zu müssenoder Schreie der friedlich demonstrierenden TibeterInnen, Falung Gong Mitglieder und anderer Aktivisten anzuhören. Diese wurden von der Polizei auf "Sicherheitsdistanz" - weit weg vom Parlament und der Hofburg, vor das Cafe Landmann und das Burgtheater ausgelagert.

27.11.2011, 09:41 Read more...

"Der ignorierte Exodus" FOREF Kommentar
Europäische Reaktionen auf die Anschläge in Alexandria und das tragische Schicksal der Christen im Nahen- & Mittleren Osten. Ein Kommentar von Thomas Schönberger

18.01.2011, 21:39 Read more...

Wer braucht die Bundesstelle für Sektenfragen?
Seit 1998 gibt es die Bundesstelle für Sektenfragen mit Sitz in Wien. Ihre zentrale Aufgabe besteht darin, Informationen über so genannte Sekten zu sammeln, zu dokumentieren und weiter zu leiten. Welcher Natur diese Informationen sind, ist unbekannt. Sind es öffentlich zugängliche Informationen aus den Medien, Berichte von so genannten Aussteigern oder Informationen von den so genannten Sekten selbst?

20.11.2010, 00:35 Read more...


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NEU: "Religiöse Diskriminierung im säkularen Staat"

"Religiöse Diskriminierung im säkularen Staat - Eine Einleitung"


Spitzen-Experten aus ganz Europa trafen sich am 27. - 28. Mai 2010 in Graz zu einem Symposium mit dem Titel  "Religiöse Diskriminierung in ausgewählten Ländern Europas". Das Organisations-Komitee der hochkarätigen Veranstaltung bestand vorwiegend aus dem wissenschaftlichen Beirat von FOREF Europa. Über 70 Teilnehmer aus 15 Ländern nahmen an der zweitägigen Konferenz teil.

Wir freuen uns Ihnen bekannt zu geben, dass der Artikel von Dr. Christian Brünner "Religiöse Diskriminierung im säkularen Staat - Eine Einleitung" (*) ab heute hier von der FOREF Homepage abrufbar ist
(siehe unten: PDF zum Download).

Christian Brünner beleuchtet in seinem Artikel die komplexe Stellung von Religion in Staat und Gesellschaft. Basierend auf der Erkenntnis, dass die rezenten Diskurse rund um Multikulturalismus, Islam und/oder „christlicher Leitkultur“ Ausdruck dafür sind, dass Religion und ein Leben in Übereinstimmung mit einer religiösen Vorstellung für den Menschen bedeutsam (geblieben) ist, vermittelt der Autor eine ganzheitliche Analyse, fern ab von Schwarz-Weiß Polemik.

Der Artikel verweist nicht nur auf die „Verwobenheit“ von gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, er versucht weiters, diese Grenzen aufzubrechen um damit den Weg für Religionsfreiheit und Religionspluralismus zu ebnen. Es ist ein Plädoyer für das Recht auf freie Wahl der Religion bzw. Weltanschauung ohne dabei die Vielfalt religiöser Vorstellungen – atheistische und agnostische Konzepte eingeschlossen – oder die Gefahr der Instrumentalisierung religiöser Konzepte zu vernachlässigen.

Christian Brünner ist es gelungen, die Aktualität und Problematik religiöser Intoleranz und Diskriminierung im europäischen Kontext aufzuzeigen. Es besteht kein Zweifel, das Europa eine multi-religiöse Gesellschaft ist, eine Herausforderung ist daher ein „Religious Diversity Managment“ zu entwickeln, um den Schutz aller Gemeinschaften zu garantieren. Für die gegenwärtigen Debatten, rund um den Islam in Europa, gibt Brünner aber auch zu verstehen, dass Religion NUR einen Faktor von Kultur oder Identität darstellt.

Der Kulturbegriff darf nicht auf einen religiösen Aspekt verkürzt, die Identitätsfrage nicht auf nationale und/oder religiöse Aspekte reduziert und der Wertekanon, auf den man alle verpflichten möchte, nicht religiös legitimiert werden.


*Veröffentlicht im Buch "Religiöse Intoleranz und Diskriminierung in ausgewählten Ländern Europas - Teil 1" (11. Jahrgang 2010 Heft 2). Hier können Sie das Buch online bestellen: http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-99906-1


Mit freundlicher Genehmigung des LIT Verlags veröffentlichen wir für Sie die den Artikel von Professor Bruenner: 

"Religiöse Diskriminierung im säkularen Staat – eine Einleitung"

http://archive.foref.info/pdf/bruenner-einleitung-RSG2-2010.pdf


*em. o. Univ. Prof. Dr. Christian Brünner

Professor für öffentliches Recht an der Universität Graz.

Christian Brünner studierte Rechtswissenschaft und promovierte 1966 an der Universität Graz. Zwischen 1983 und 1985 war er Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, von 1985 bis 1989 hatte er das Amt des Rektors der Universität Graz inne.

Brünner hatte zudem zwischen 1987 und 1989 die Funktion des Vorsitzenden der Österreichischen Rektorenkonferenz inne, war zwischen 1987 und 1988 Vorsitzender der Rektorenkonferenz der Arge-Alpen-Adria und von 1987 bis 1990 Leiter des Außeninstituts der Universität Graz. Er emeritierte 2010.

Seine politische Laufbahn begann bei der ÖVP, die er zwischen 1990 und 1994 im Nationalrat vertrat. Danach wechselte er zum Liberalen Forum, für welches er 1995 in den Steiermärkischen Landtag einzog. Brünner übernahm 1995 zudem die Rolle des Landessprechers des Liberalen Forums Steiermark und war Klubobmann des LIF im Landtag.

Prof. Brünner ist  derzeit Präsident des Menschenrechtsvereins FOREF Europa.


 

Ankündigung

 

 

 Religiöse Intoleranz und Diskriminierung in ausgewählten Ländern Europas - Teil II. Religious Intolerance and Discrimination in selected European Countries - Part II (http://www.lit-verlag.de/isbn/3-643-99894-1)


Reihe: Religion - Staat - Gesellschaft. Zeitschrift für Glaubensformen und Weltanschauungen/ Journal for the Study of Beliefs and Worldviews
296 S., 29.90 EUR, br., ISBN 978-3-643-99894-1, ISSN 1438-955X

Anhand zahlreicher Länderberichte verdeutlicht dieser Band, wie unterschiedlich in Europa die Prinzipien "säkularer Staat" und "Trennung von Staat und Religion" verstanden und umgesetzt werden. Daraus ergeben sich im Blick auf die Religionsfreiheit erhebliche Probleme. Nicht wenige Staaten dulden oder fördern gar eine Anti-Sektenbewegung, die darauf abzielt, die etablierten Hauptkirchen zu privilegieren und kleinere Religionsgemeinschaften gesellschaftlich zu diskriminieren oder jedenfalls zu marginalisieren. Vor diesem Hintergrund erscheint die Forderung nach einem europäischen Religionsrecht, das sich in völligem Einklang mit den universalen Menschenrechten befindet, unerlässlich.


 


INHALT

Einleitung

9 Aufsätze und Essays

Pertil Persson
Skandinavische Länder

Suzanne Newcombe /Marat Shterin
Großbritannien

Elena Miroshnikova
Russland (Religious Intolerance and Discrimination in Russia)

Christian Brünner/Thomas Neger
Österreich

Gerhard Czermak
Deutschland - Religiös-weltanschauliche Diskriminierung in Deutschland

Antonio Stango
Italien

Alain Garay
Frankreich - Religious Intolerance and Discrimination in France

Santiago Canamares Arribas
Spanien - Religious Freedom and Religious Discrimination in Spain. Some Discussed Cases

Willy Fautre
Belgien - Religious Intolerance in Belgium: The Roles of Certain State and Non-state Actors

Gary Willis
Schweiz - Of Minarets and Martyrs. The Secularisation of Switzerland from Calvin and Zwingli to Rolex and Sprüngli

Barbara Gartner
Türkei 

Katarzyna Stoklosa
Ostmitteleuropa - Religious Intolerance and Discrimination in the EU States of East Central Europe with Special Consideration of Poland

Rückschau / Review und Vorschau 

FOREF Europa: Digitale Pressemappe (APA)


 

 


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